Predigt(en) zu Advent

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Andacht für den Heiligenabend 2020

Die Weihnachtsgeschichte erzählt uns von einem Gott, der unvernünftig ist. Er setzt ein Kind in unsere Welt und geht damit volles Risiko ein. Das Kind Gottes wird geboren in einer Zeit, die ebenfalls unsicher war. Maria und Josef waren unterwegs nach Bethlehem. Es gab keinen Raum, in dem sie Schutz finden konnten. Aber trotz allem kommt gerade da Gottes Kind zur Welt. Aber Gott scheut diese Gefahr nicht; er kommt hier unter uns zur Welt und setzt sich mit uns dieser Welt aus mit all ihren Gefahren. Wir empfinden in diesen Tagen eine große Unsicherheit; wir spüren, dass wir verletzliche Wesen sind – wie schon lange nicht mehr. Vielleicht hören wir die Weihnachtsgeschichte deswegen anders als sonst. Der Retter der Welt wird in unsicherer Zeit als kleines verletzliches Kind in einem zugigen Stall geboren.

Warten können, Hoffnung haben

Wie Gott im Alten Testament sich auf die Seite der kinderlosen Frauen stellt und sich ihrer erbarmt, so ist er auch jetzt bei seinem unterdrückten Volk und wird es retten. Wie Elisabeth gegen alle Erwartungen im hohen Alter noch ein Kind bekommt, so wird das Kind in der Krippe an Weihnachten die Wende bringen.