• Singt dem Herrn, denn er tut Wunder
  • Osterandacht als Video
  • Und in unserer Hoffnung werden wir nicht enttäuscht.
  • Denn Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben und hat unser Herz durch ihn mit der Gewissheit erfüllt, dass er uns liebt. Römer 5,5
  • Christus spricht Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben
  • Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht...
Willkommen in der Pauluskirche! Wir sind eine Gemeinde aus Glaubenden und Suchenden.

Veranstaltungen

Pfingstgottesdienst

31. Mai 2020
11 Uhr

An diesem Sonntag feiern wir um 11 Uhr Gottesdienst.  

Predigten

Vom täglichen Brot und der Versuchung

In der Mitte des Vaterunsers steht die Bitte Unser tägliches Brot gib uns heute! Diese Brotbitte hat für mich neues Gewicht bekommen. Was heißt es, um das tägliche Brot in der Coronakrise zu bitten? Wenn wir um das tägliche Brot bitten, geht es um mehr. Wir spüren, wie sehr uns andere Menschen fehlen. Viele pflegen soziale Kontakte mit technischen Mitteln: Telefonate, Kurznachrichten und Briefe – alles Nahrung für die Seele.

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Immer wieder, besonders dann, wenn Menschen Gottes Nähe in besonderer Weise erfahren, bricht es aus ihnen heraus, dass sie anfangen zu singen und Gott loben. Zum Beispiel singt Hanna ein Loblied, als sie nach langer Unfruchtbarkeit endlich schwanger wird (1. Samuel 2,1-10). Oder Paulus und Silas, als sie gefesselt im Gefängnis sitzen, fangen an zu singen. Die Gefangenen ringsum hören es. (Apostelgeschichte 16, 25) Und denkt an die 150 Psalmen in der Mitte der Bibel! Das sind alles Glaubenslieder. Lieder für alle Lebenslagen, in denen gedankt und gelobt, aber auch geklagt und mit Gott gerungen wird. Margot Käßmann sagt: „Singen gehört zu unserem Glauben von Anfang an. Wenn heute viel nach Spiritualität gefragt wird, können wir sagen: Im Singen erfahren wir Gottes Nähe und Trost durch die Worte anderer, wenn wir keine Worte finden!“

Christus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben

Lasst Neues wachsen!
Seit letztem Sommer pflegen wir ein Gärtchen hinterm Haus. Als Unkundige sind wir unsicher, was wir beschneiden müssen. Wir probieren einfach. So habe ich im Herbst bei einem Weinstock die alten Triebe abgeschnitten. Als der kahle Stock dastand, war ich erschrocken. Wie abgestorben sah er aus. Ob da im nächsten Jahr wieder was wächst? Siehe da: Aus dem knochigen Stock wachsen grüne Triebe. Für mich ist das zum Bild für unsere Gemeinden geworden. Auch wenn wir in den vergangenen Wochen das kirchliche Leben arg beschnitten wurde, ist es nicht abgestorben. Da ist Leben, das wir nicht sogleich sehen können. Auch wenn wir nicht in gewohnter Weise unsere Gemeinschaft leben können, kann diese neue Impulse bekommen – gerade aus der Dürre heraus, die wir jetzt erleben.

Die Stimme des Guten Hirten

Über den heutigen Sonntag – auch Sonntag des „guten Hirten“ genannt – steht ein Wort aus dem Johannesevangelium: Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.
Die Stimme des Hirten wird dir nicht sagen, was jetzt die richtigen Maßnahmen im Kampf gegen Covid 19 sind. Da müssen wir uns auf die leider begrenzte Weisheit von Menschen verlassen mit dem Risiko, dass diese auch falsche Entscheidungen treffen. Aber wenn ich mich mein Ohr auf  ihn hin ausrichte, dann höre ich das „Mir-wird-nichts-mangeln“ (Psalm 23), auch wenn es mir zurzeit an Begegnung mit Menschen mangelt, besonders mit euch aus den Gemeinden.

Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft

Ein Wort aus dem Buch des Propheten Jesaja (Kapitel 40,29.31) für den heutigen Sonntag passt in diese Situation. Es ruft Menschen, die müde und kraftlos geworden sind, zum Durchhalten auf: Der HERR gibt den Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden….Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.